Mail Art (Postkunst, portugiesisch Arte de Correio, irisch ealaín ríomhphoist, polnisch sztuka pocztowa usw.) wird ausgiebig im Internet in vielen Sprachen beschrieben. Es handelt sich um eine Art Netzkunst im Sinne eines Kommunikationsnetzes, das aus der postalischen (neuerdings auch internetigen) Versendung von selbstgeschaffenen Kunstweken besteht (meist Postkarten oder Kartons bis A4). Hierbei wird das Kunstwerk mit den postalischen Formalitäten (Briefmarken, Stempel usw.) der Versendung kombiniert.
Es handelt sich um Kommunikation, da der Künstler, entweder aus Eigeninitiative oder aufgrund eines Aufrufs (Mail Art Call) in den Medien, heute meist Internet, zu einem Thema, seine zwei- oder auch dreidimensiionalen eigenen Kunstwerke zu dem Thema an die im Aufruf gegebene oder selbst gewählte Adresse verschickt. Der Empfänger kann nun entsprechend antworten, das Mail-Art-Objekt in eine Ausstellung
einbrigen (vor Ort oder im Internet) oder aus den zum Thema zugesandten Werken ein Künstlerbuch machen oder ähnliches.

Mail Art geht auch in Richtung „Soziale Plastik“, der Erweiterung des klassichen Kunstbegriffes auf das politische und soziale Umfeld, die Mit-Formung der Welt, in der wir leben, durch Kunst. (> Beuys).

Workshopleiterin: Wolfgang Günther
Maximale Anzahl an Teilnehmer: 30
Sprachen: Deutsch, Esperanto und Englisch

Kulturprogramm: Sonntag den 20.09.2020, ab 10 Uhr, offenes Ende

  • Impulsvortrag (max. 15 Min) zum Thema ,Verteilung von fotokopiertem Infomaterial , einfache Tafel, kein Beamer etc.
  • Information zum praktischen Vorgehen im Workshop
  • Workshop in Form eines kreativen Ateliers (Materialien werden bereitgestellt.)

Möchtest Du gerne am Workshop „Mail Art – Kunst in Kommunikation“ teilnehmen? Dann schreib‘ uns eine E-Mail an workshop@kassel-ebb.eu

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