„Gendergerechtigkeit zwischen Wunsch und Wirklichkeit– Handlungsfelder und Aufgabe für ein MEHR Lebensqualität, Sicherheit und Teilhabe von Frauen und Mädchen?“

2006 hat der CEMR die „Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene“ ins Leben gerufen. Sie gilt heute als wichtiges und wirksames Instrument in zahlreichen europäischen Kommunen, um die Gleichstellung von Frauen und Männern vor Ort zu fördern. Mittlerweile ist die Charta von mehr als 2.000 Kommunen in 36 europäischen Ländern unterzeichnet worden, darunter über 60 deutsche Kommunen.

Gemeinsam mit unseren Partnerstädten wir einen „europäischen“ Blick darauf werfen, wie es heute vor Ort um zentrale Frage der Gleichstellung und Teilhabe bestellt ist – in Zeiten in den frauen- und demokratiefeindliche Tendenzen europaweit stärker werden, in Zeiten, in denen antifeministische Stimmen lauter werden und die Gewalt an Frauen – physisch, psychisch und im digitalen Raum – ständig neue Formen und Dimensionen annimmt. Wie gestalten sich Lebenswirklichkeiten von Frauen heute konkret zwischen Wunsch und Wirklichkeit:

Wo stehen wir, welche Strategie und Maßnahmen versprechen Erfolge, wo müssen wir vielleicht neue Wege gehen und wo müssen wir noch stärker gemeinsam kämpfen?

Diesen Fragen gehen wir im Erfahrungsaustausch nach. Wir kommen mit Praktikerinnen aus Beratungs- Hilfe- und Unterstützungsstrukturen ins Gespräch und natürlich mit Expertinnen in eigener Sache, Frauen mit und ohne Einwanderungsgeschichte, mit und ohne Behinderung, als Alleinerziehende, als pflegende Angehörige, als Jüngere oder Ältere, als Queere ….